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Am 27. September 1894 wird Otto Nagel in eine Familie, in der Kargheit und Armut herrschen, hineingeboren. Er spürt in seiner grauen, rauhen Umgebung eine frühe Sehnsucht nach Farben. 1908 beginnt er eine Lehre als Glasmaler und im gleichen Jahr tritt er der Sozialistischen Arbeiterjugend bei. Als Mitglied der "Arbeiterjugend" geht er am 1.Mai nicht zur Arbeit, sondern schließt sich den feiernden und demonstrierenden Glasern an. Daraufhin erhält er eine Ohrfeige vom Meister. Aber Otto Nagel lässt sich diese Beleidigung nicht gefallen, bricht die Lehre ab und geht als Arbeiter in die Fabriken.
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Das erste in der Ortschronik von Biesdorf erwähnte Schulgebäude befand sich in Alt- Biesdorf in der Dorfstraße 63. Die sorgfältig geführte Kirchenchronik verweist unter anderen auf Aktivitäten im Jahre 1880. Kurz nach der Jahrhundertwende, als sich die kleine gemeinde Biesdorf so langsam zum Berliner Vorort entwickelte, die Einwohnerzahl immer mehr wuchs (1900 -> 1028 E., 1910 -> 2251) und somit auch die entsprechende Anzahl der schulpflichtigen Kinder stieg, musste sich der Gemeinderat von Biesdorf Gedanken wegen eines neuen Schulgebäudes machen. Das bisher genutzte Schulgebäude wurde zunehmend beengter. Bereits 1903 erging eine Verfügung über die Einrichtung einer dritten Klasse in der kleinen alten Schule. |
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